EKZ: Stromverbrauch im Kanton auf Vorjahresniveau

Drucken | | 26.01.2012 | 1 Kommentar »

(ekz) Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) tätigten im Geschäftsjahr 2010/11* namhafte Investitionen in neue erneuerbare Energie und profitierten von der positiven Wirtschaftsentwicklung. Der Stromabsatz im Versorgungsgebiet bleibt auf dem Niveau des Vorjahres.

Die EKZ bewegten sich im Geschäftsjahr 2010/11 in einem wirtschaftlichen Umfeld, das von einer hohen Dynamik geprägt war. Die rege Bautätigkeit im Kanton Zürich und die erfolgreiche Entwicklung vieler Grosskunden prägten den Geschäftsverlauf. Im Netzausbau bleibt die Anzahl der Neuanschlüsse konstant hoch. Durch den Zuwachs von Verbrauchern wurde der Strom-Minderverbrauch während des mehrheitlich warmen und kurzen Winters 2010/11 kompensiert. Der Stromabsatz im Versorgungsgebiet der EKZ bleibt damit im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert bei rund 6’140 Gigawattstunden. Neben dem Kerngeschäft konnten auch die EKZ Eltop Installationen und das Energiecontracting umsatzmässig vom guten konjunkturellen Umfeld profitieren.

EBIT nahezu unverändert

Im Geschäftsjahr 2010/11 schlossen die EKZ operativ an die Vorjahreswerte an. Der EBIT lag mit 90,6 Millionen Franken praktisch auf dem gleichen Niveau. Das Unternehmensergebnis beträgt 37,2 Millionen Franken und liegt somit um 16,5 Millionen Franken unter demjenigen des Vorjahres. Dies ist hauptsächlich auf das Finanzergebnis zurückzuführen, welches als Folge der Finanzkrise bei 6,1 Millionen Franken und somit um 23,8 Millionen Franken tiefer lag als im Vorjahr. Der Betriebsertrag stieg um 9 Prozent auf 918,3 Millionen Franken. Neben den erfreulichen Absatzsteigerungen im Energiecontracting und bei EKZ Eltop lag der Grund dafür bei den Preiserhöhungen der Stromlieferantin Axpo, die im Energiegeschäft den Kunden weitergegeben wurden.

Die EKZ beteiligen ihre Kunden wiederum am Geschäftserfolg und gewähren einen Bonus sowohl auf die Energielieferung als auch auf die Netznutzung. Für die Ausschüttung des Kundenbonus‘ wurden 52,6 Millionen Franken aufgewendet. Die von den EKZ direkt versorgten Gemeinden profitieren von Ausgleichsvergütungen in der Höhe von 12,0 Millionen Franken.

Hohe Investitionen

Die EKZ investierten auch im Geschäftsjahr 2010/11 über 100 Millionen Franken in Sachanlagen. Davon floss der überwiegende Anteil in den Ausbau und Erhalt der Netzinfrastruktur. Im Zuge der Umstellung des Strommixes haben die EKZ erste namhafte Investitionen in neue erneuerbare Energie getätigt. Im Rahmen der Strategie neue erneuerbare Energie planen die EKZ, in den nächsten Jahren 400 Millionen Franken in die Produktion von erneuerbarer Energie zu investieren. Der Geldfluss aus der Betriebstätigkeit in der Höhe von 88,2 Millionen Franken konnte im Geschäftsjahr 2010/11, wie bereits in den Vorjahren, die verschiedenen Investitionen nicht voll abdecken. Es mussten in der Folge Devestitionen von Finanzanlagen in der Höhe von 73,8 Millionen Franken vorgenommen werden.

Kunden wählen ihren Strom

Die Ereignisse in Japan vom März 2011 führten bei den Kunden zu einem regen Wechsel der Stromprodukte. So stieg im Geschäftsjahr der Absatz von EKZ Naturstrom um 45,4 Prozent und von EKZ Aquastrom um 13,9 Prozent. Auch bei Geschäftskunden, Gemeinden und Endverteilern zeigt sich der Trend zu mehr Naturstrom.




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Ein Kommentar

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