EGL: Norwegische Statnett wird neuer NorGer-Partner
(egl/dietikon) Stattnett ist dem NorGer-Projekt beigetreten. Der nationale norwegische Netzbetreiber wird das Projekt gemeinsam mit den bisherigen Partnern, Lyse und Agder Energi aus Norwegen, sowie der Schweizer Energiehändlerin EGL, weiterentwickeln. Statnett hat hierzu einen Anteil von 50% an der geplanten Stromverbindung zwischen Deutschland und Norwegen erworben. Die bisherigen Partner halten neu je einen Anteil von 16.67%. Die Vereinbarung unterstreicht das Ziel von Statnett, die norwegischen Interessen bei internationalen Stromverbindungen zu wahren.
Die erste Stromkabelverbindung zwischen Deutschland und Norwegen durch die Nordsee soll die Stromnetze der beiden Länder verbinden. Deutschland wird damit Zugang zu sauberer und flexibler norwegischer Wasserkraft zu angemessenen Preisen erhalten, Norwegen zusätzliche Energie aus Deutschland, vor allem in Form von Windkraft. Zudem wird das Stromkabel beitragen zur Integration der europäischen Energiemärkte, zur effizienten Energieproduktion und zur Stärkung der Windkraft.
Das Abkommen zeigt, dass Statnett – gemeinsam mit den beiden norwegischen Stromproduzenten und der pan-europäischen Energiehändlerin EGL – kommerzielle Ziele mit gesellschaftlichen Ansprüchen im NorGer-Projekt vereinen kann. Neben den positiven, langfristigen Effekten schaffen Stromverbindungen wie NorGer auch eine Win-win-Situation für Klima, Wirtschaft und Stromverbraucher, erklären die vier CEO, Hans Schulz (EGL), Eimund Nygaard (Lyse) und Tom Nysted (Agder Energi) sowie Auke Lont (Statnett).
Mit dem Beitritt von Statnett werden die Chancen für die Umsetzung des Projekts weiter gestärkt. Der norwegische Netzbetreiber bringt nicht nur zusätzliche finanzielle Mittel ein, sondern auch Erfahrung in der Konstruktion und Umsetzung von Projekten dieser Art.
Untersuchungen bestätigen den positiven gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen der geplanten Stromverbindung zwischen Deutschland und Norwegen. Gründe dafür sind: NorGer wird die Sicherheit der Stromversorgung in beiden Ländern erhöhen, die Wertschöpfung der Stromerzeugung in grossen Teilen Norwegens steigern und die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien fördern. Das Projekt ist in Deutschland und auf Ebene der Europäischen Union bereits auf positives Echo gestossen.
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