Zügiger Kraftwerksausbau – halbierter Flächenbedarf

(bkw/bern) Der Ausbau des grössten schweizerischen Windkraftwerks der JUVENT SA – Tochterunternehmung der BKW-Gesellschaft sol-E Suisse AG – von acht auf sechzehn leistungsstarke Turbinen mit einer Vervierfachung der Produktion kam dank der guten Witterung diesen Herbst gut voran.

Eine neu entwickelte Baumethode ermöglichte es, den Flächenbedarf und den Materialaufwand bzw. den damit verbundenen Lastwagenverkehr für die acht Turbinenbaustellen und die erforderliche massive Netzverstärkung um die Hälfte zu reduzieren.

Am 11. August 2009 haben acht Bauunternehmen mit der Erstellung der acht Turbinenfundamente begonnen. In den drei Monaten bis zum Abschluss dieser Arbeiten am 28. November wurden 3’600 m3 Aushub bewegt, 430 Tonnen Armierungsstahl montiert und 3’200 m3 Beton verarbeitet. Gleichzeitig wurden 8’000 m2 Montageplatz-Fläche und 4,7 km Zufahrtswege erstellt. Die Arbeiten an der für den Ausbau des Windkraftwerks erforderlichen Unterstation Mont Soleil schritten ebenfalls plangemäss voran. Weitere Einzelheiten zu den Bauarbeiten unter www.juvent.ch.

Die acht neuen Grossturbinen werden nach Plan im nächsten Frühjahr von Dänemark via Schiffstransport auf dem Rhein in die Schweiz transportiert und in der Zeit von Juni bis August 2010 montiert. Sie sollen im September ans Netz angeschlossen werden. Die Freileitungen zwischen Mont Crosin und Mont Soleil werden im Jahr 2010 durch Kabelleitungen ersetzt. Für die zahlreich erwarteten Besucherinnen und Besucher werden besonders abgesicherte Zuschauerkorridore eingerichtet zur Verfolgung der spektakulären Montagearbeiten.

Die acht bestehenden JUVENT-Windturbinen haben 2009 über acht Millionen Kilowattstunden Windstrom produziert, was dem durchschnittlichen Jahres-Stromverbrauch von rund 2’800 Haushalten entspricht.




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