Geplantes Sonnenkraftwerk: Alstom macht Entscheid rückgängig

(bkw/bern) Alstom (Schweiz) AG hat den Entscheid zum Bau eines Sonnenkraftwerks auf dem Dach ihrer Werkhalle in Birr, AG, aus finanziellen Gründen rückgängig gemacht. Bei der Detailplanung der Baumassnahmen hat sich aufgrund umfassender technischer Untersuchungen ergeben, dass eine Renovation der grossen Werkhalle und des Hallendachs einen Mehrkostenaufwand im zweistelligen Millionenbetrag zur Folge hätte.

Aus diesem Grund sah sich Alstom (Schweiz) AG veranlasst, der BKW FMB Energie AG (BKW), ihrer Tochtergesellschaft sol-E Suisse AG und der AEW Energie AG (AEW) mitzuteilen, dass das gemeinsam geplante Sonnenkraftwerk auf dem Hallendach zumindest im derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld für sie nicht realisierbar ist.

BKW, sol-E Suisse AG und AEW – die Projektpartner von Alstom (Schweiz) AG für den Bau des Sonnenkraftwerks – sowie auch Alstom (Schweiz) AG selber bedauern den Entscheid. Die Projektpartner verstehen aber die Grundlage dieser Entscheidung. Der von den drei Energieunternehmungen bereits beschlossene und technisch gut vorbereitete Bau des Sonnenkraftwerks kann gegebenenfalls in der Zukunft realisiert werden, wenn die geplante Renovation von Fabrikhalle und Dach umgesetzt wird.




Änliche Beiträge

  1. Groupe E erstaunt über WEKO Entscheid
  2. economiesuisse: Widersprüchlicher Entscheid des Ständerats
  3. Neues Sonnenkraftwerk in Süditalien
  4. Axpo: Schneller Entscheid zum Ausstieg – Grundlagen sind qualitativ ungenügend
  5. Swisspower unterstützt Entscheid des Ständerates für die Weichenstellung in der Energiepolitik


Hinterlassen Sie einen Kommentar

Richtlinien für Kommentare

Veröffentlichte Beiträge müssen zu einer sachbezogenen Debatte des im jeweiligen Beitrag dargestellten Themas beitragen. PowerGrid wird alle Texte mit rechtswidrigen Inhalten, namentlich beleidigende, verleumderische, ruf- und geschäftsschädigende, pornografische, rassistische, aber auch alle politisch und religiös radikale Äusserungen sowie Aufforderungen zu Gewalt oder sonstigen Straftaten löschen. Der Verfasser von Beiträgen ist für die inhaltliche Richtigkeit, für rechtliche Korrektheit sowie für die Beachtung der Rechte Dritter verantwortlich. Er trägt allfällige rechtliche Konsequenzen alleine. Er verpflichtet sich, PowerGrid von sämtlichen Ansprüchen Dritter, die aufgrund seiner Beiträge geltend gemacht werden, freizustellen.